Lustvoll Mensch sein
Lustvoll Mensch sein

Sessions - was passiert in einer Sitzung?

Der Ablauf einer Session

 

Eine Sexological-Bodywork-Session ist ein Lernraum und bietet die Möglichkeit, das Besprochene konkret körperlich erfahrbar zu machen. In diesem wesentlichen Punkt unterscheidet sich Sexological Bodywork von der Sexualtherapie oder ähnlichen therapeutischen Formen.


Nach einem ausführlichen Eingangsgespräch formulieren wir dein Lernziel und verabreden die passende Form der Körperarbeit.
 

In der Körperarbeit können die Elemente Atmung, Berührung (auch genital), Bewegung und Stimme eine Rolle spielen. Wir haben verschiedene Methoden, wie Massageformen und Körperübungen gelernt, mit denen wir Sie in Ihrem somatischen Lernen unterstützen können.

 

Zum Abschluss einer Session, die insgesamt ca. zwei bis drei Stunden dauern kann, gibt es ein Nachgespräch, in dem Sie sich Ihrer körperlichen Erfahrungen bewusst werden und in dem Sie berichten können, was Sie erlebt und gelernt haben. Gemeinsam überlegen wir, wie es weitergehen kann und welche tägliche Praxis oder Übung in Ihrem Leben unterstützend wirken könnten. Um tiefgehende Veränderungen zu bewirken haben sich drei bis fünf Sessions in Folge mit einem Abstand von zwei bis vier Wochen in intensiver Begleitung und mit regelmäßiger Übungspraxis als sinnvoll erwiesen.


 

Eingangsgespräch

 

In unserer Gesellschaft gibt es wenig Wissen über sexuelle körperliche Prozesse oder über den Zusammenhang von Sexualität, Gesundheit sowie allgemeinem Wohlergehen.

Oftmals kann mit wenigen Fakten ein offener und entspannter Umgang mit dem Thema gefunden werden, so dass sich Tabus, Ängste und Vorbehalte relativieren oder auflösen. Außerdem können Ihnen im Gespräch Muster in Ihrer Sexualität und in Ihren Beziehungen bewusst werden und Sie können versuchen durch neue körperliche Erfahrungen in den Sessions aus ihnen heraus zu treten und sie zu überschreiben.

 


Körperarbeit

 

Durch Berührung von außen und deren direktes Erspüren mit einer nach innen gerichteten Aufmerksamkeit wird das eigene Empfindungs- und Erregungspotenzial erweitert. Entsprechende Übungen während der Körperarbeit im Bereich der Atmung, Stimme und Bewegung können das noch unterstützen. Physische Blockaden und Verspannungen sowie mentale Muster werden dadurch bewusst gemacht und es wird Raum geschaffen für neue Empfindungen, Fähigkeiten, Informationen und Veränderung. Zugleich übt sich der*die Empfangende darin, das innere Erleben verbal und physisch zu kommunizieren und aufkommende Bedürfnisse mitzuteilen. Scheinbar körperliche Beschwerden oder sogenannte „Störungen“ und psychosomatische Symptome können so durch direkte Befragung des Körpers und die Prozessarbeit erfahrbar gemacht und gelöst werden.

Beim Sexological Bodywork werden immer wieder neue Methoden entwickelt. Dabei arbeitet jede*r Sexological Bodyworker*in ein wenig anders.Die jeweiligen Übungen werden speziell auf die persönlichen Bedürfnisse des*der Klient*in zugeschnitten.
 

Methoden

Folgende Methoden haben sich bewährt und werden oft in den Sessions eingesetzt:

  • Übungen zu Atem, Stimme, Bewegung, sowie einzelnen Bereichen des Körpers wie dem Beckenboden

  • Körper- / Genital- / Anal-Mapping
    Erstellen einer inneren Landkarte deines Körpers durch Berührungen und bewusstes Spüren

  • Körperreisen
    Sie werden massiert, bewegt und berührt und wir sprechen währenddessen über Empfindungen und Erinnerungen, die auftauchen

  • Genitalmeditation
    Achtsame, absichtslose, gleichbleibende Berührungen des Genitalbereichs (auf Wunsch auch vaginal oder anal) in meditativer Langsamkeit zur Entdeckung tiefer Entspannung

  • Ganzkörper- / Genital- / Anal-Massagen
    Zum Beispiel zum Ausbau orgasmischer Fähigkeiten oder um das bewusste Steuern von Erregung zu üben

  • Masturbationscoaching / Orgasmic Yoga
    Coaching zu achtsamer kreativer Selbstliebe

  • Porn Yoga
    Coaching zu körperlich orientiertem bewusstem Umgang mit Pornographie

 


Der*die Sexological Bodyworker*in
 

Sexological Bodywork ist eine Methode, die auf Augenhöhe stattfindet. Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch selbst am besten weiß, wohin er möchte und was ihm dabei hilft. Wir geben dabei Hinweise, machen Vorschläge und unterstützen mit guten Fragen, fühlenden Händen und einem offenen Herzen. Wir bieten einen sicheren, professionellen Raum, um neue Erfahrungen zu sammeln, unsere Präsenz und Achtsamkeit sowie unser Wissen und unsere eigenen Erfahrungen im Bereich der Sexualität.

 

 

Der*die Klient*in

 

Es kann viele Gründe geben, die eigene Sexualität mit Hilfe einer*s Sexological Bodyworkerin*s zu erforschen:

 

  • Fördern von Lust, Genuss und Lebenskraft

  • Erforschung und Wertschätzung der Einzigartigkeit Ihrer Sexualität

  • Vertiefen der Fähigkeit zu Intimität und Sinnlichkeit mit sich selbst oder mit Ihre*r Partner*in

  • Wahrnehmung des eigenen Körpers, der inneren Prozesse und Bedürfnisse

  • Erkennen und Erweitern von erlernten Gewohnheiten und Mustern, um das gesamte Spektrum Ihres Potenzials zu erfahren

  • Nutzen Ihrer körpereigenen Ressourcen zu einem freieren und lustvolleren Sex-, Beziehungs- und Alltagsleben

Und es kann um konkrete Themen gehen wie:

  • Lust und Erregung, z.B. Prägung durch Pornographie

  • Grenzen spüren und kommunizieren, z.B. bei Traumata, Blockaden, Schmerzen

  • Orgasmus, Erektion, Ejakulation (auch die weibliche)

  • Entdecken und Entspannen des Analbereichs

Üblicherweise arbeiten Sexological Bodyworker*innen mit Menschen jeden Alters, jeden Geschlechts und jeder sexuellen Orientierung. Einige von uns konzentrieren sich auf bestimmte Zielgruppen oder Themen. Auf den persönlichen Seiten erfahren Sie mehr zu den Besonderheiten der einzelnen Sexological Bodyworker*innen.


Bitte haben Sie keine Scheu alles nachzufragen, was Sie wissen wollen!

 

 

Die Rahmenbedingungen

 

Die Körperarbeit kann an- oder ausgezogen stattfinden, mit oder ohne Intimmassage, sehr frei oder detailliert geplant, mit oder ohne Sprechen. Auf jeden Fall bestimmen immer Sie als Klient*in, was passiert – wir werden Sie in Ihrer Erfahrung achtsam und präsent begleiten.

 

Als Sexological Bodyworker*in sind wir immer bekleidet. Das ermöglicht Ihnen als Klient*in sich auf das Erforschen Ihrer Sexualität in Ihrem Erfahrungsraum zu konzentrieren.

Bei Berührungen im Körperinneren (vaginal / anal) trägt der*die Sexological Bodyworker*in Silikon- oder Vinylhandschuhe und achtet auf hygienische Standards.

 

Auf dieser Seite des EASB (European Association of Sexological Bodyworkers) können Sie die ethischen Richtlinien lesen, an die sich die Berliner Sexological Bodyworker*innen halten.

 


Das Ziel

 

Beim Sexological Bodywork geht es um die Entwicklung einer bewussten und selbstbestimmten Sexualität. Sie lernen differenzierter und intensiver zu fühlen, sich selbst mit Achtsamkeit zu begegnen, sich bewusster zu werden was Sie erleben möchten und dies anderen mitzuteilen.

Workshops, Kurse, Infoabende

15. September 2017, 9-10.30 Uhr, Potsdam-Babelsberg
Come Into Your Body: Sinnes-Reise
mit Mara Stadick - für alle
Erforsche und genieße deinen Körper!

21. September 2017, 19-22 Uhr, Berlin

Workshop: Mit dem Mund lieben

mit Mara Stadick und Ramos – für alle

Oralsex als Slow Sex – Möglichkeiten entdecken mit dem Mund Liebe zu machen

23. September 2017, 9-10.30 Uhr, Potsdam-Babelsberg

Come Into Your Body: Slow Touch

mit Mara Stadick - für alle

Erforsche und genieße deinen Körper!

29. September 2017, 17-22 Uhr, Potsdam-Babelsberg

Workshop: Als Frau lieben

mit Mara Stadick und Vivien Schlitter – für Frauen

Selbstliebe und Entdeckung unserer Weiblichkeit

16. Oktober 2017, 19-22 Uhr, Potsdam-Babelsberg

Workshop: Liebe finden

mit Mara Stadick und Vivien Schlitter – für Singles

Authentizität, Selbstwertgefühl und neue Formen mit potentiellen Partnern in Kontakt zu treten

09. November 2017, 19-22 Uhr, Potsdam-Babelsberg

Workshop: Neu lieben

mit Mara Stadick und Ramos – für alle

Slow Sex und andere Möglichkeiten, um Intimität in der Beziehung neu und bewusst zu gestalten

11. November 2017, 10-19 Uhr, Potsdam-Babelsberg

Workshop: Orgasmisch lieben

mit Mara Stadick und Vivien Schlitter – für alle

Langsamkeit, Achtsamkeit und Entdeckung unseres orgasmischen Potentials

17.11., 19 – 22 Uhr, IISB, Zürich
Bewegung – Berührung – Begegnung
Contact-Improvisations-Workshop
mit Christopher Gottwald

18./19.11., IISB, Zürich
Naked Contact

Haut an Haut
Bewegungsworkshop mit Christopher Gottwald

23. - 26.11., Spirit, Berlin
Liebe Machen Herbstretreat
eine Forschungsreise zu erotischer Intimität und liebevoller Sexualität
mit Alicia Dieminger und Christopher Gottwald

24. November 2017, 19.30-22.30 Uhr, Potsdam-Babelsberg

Workshop: Mit dem Mund lieben

mit Mara Stadick und Ramos – für alle

Oralsex als Slow Sex – Möglichkeiten entdecken mit dem Mund Liebe zu machen

30. November 2017, 19-22 Uhr, Berlin

Workshop: Neu lieben

mit Mara Stadick und Ramos – für alle

Slow Sex und andere Möglichkeiten, um Intimität in der Beziehung neu und bewusst zu gestalten

1. - 3.12., Spirit, Berlin
Sexological-Bodywork-Einführungskurs
Kennenlernen der Methoden
mit Robin Franke und Christopher Gottwald

13.12., Spirit, Berlin
Die 3 schönsten Sachen der Welt
Vortrag über Sex innerhalb der Vortragsreihe zum Thema freies Beziehungsl(i)eben

mit Christopher Gottwald

14. bis 17.12., Spirit, Berlin
Liebe Machen 2 Winterretreat
eine Vertiefung für Menschen die bereits an einem Liebe Machen Retreat teilgenommen haben
mit Alicia Dieminger und Christopher Gottwald

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